Dr. med. Dr. phil. Natalie Jansen & Dr. med. Patricia Diehl - Ihre Hausärzte in Heilbronn

Schwermetalle

Schwer­me­tall­aus­lei­tung:

Schwer­me­tal­le, aber auch Leicht­me­tal­le sind für den Kör­per gesundheitsschädlich.
Aku­te Schwer­me­tall­ver­gif­tun­gen sind sel­ten, haupt­säch­lich sind chro­ni­sche Schwer­me­tall­ab­la­ge­run­gen in unse­rem Kör­per mit­ver­ant­wort­lich für eine Viel­zahl von chro­ni­schen Erkran­kun­gen: neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen (z.B. chro­ni­sche Kopf­schmer­zen, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen, Chro­nic fati­gue Syn­drom, Par­kin­son, Alz­hei­mer, Mul­ti­ple Skle­ro­se, Depres­si­on, Demenz), Unfrucht­bar­keit, Schä­di­gung des unge­bo­re­nen Kin­des, Durch­blu­tungs­stö­run­gen, Poly­neu­ro­pa­thie, unkla­re Par­äs­the­sien, unkla­re Gelenkbeschwerden/ Mus­kel­be­schwer­den, Tumor­er­kran­kun­gen, um nur eini­ge der mög­li­chen Erkran­kun­gen zu nennen.

Die häu­figs­ten Schwer­me­tal­le in unse­rem Kör­per sind: 

Queck­sil­ber (Zahn­fül­lun­gen, Amal­gan, Impf­stof­fe, Fische), Alu­mi­ni­um (Deo, Alu­mi­ni­um­fo­lie, Imp­fun­gen), Cad­mi­um (Niko­tin, Gemü­se, Indus­trie), Blei (Ben­zin, Bleirohre).

Schwer­me­tall­dia­gnos­tik:

Eine chro­ni­sche Schwer­me­tall­be­las­tung kann nicht im Blut bei einer Blut­ent­nah­me fest­ge­stellt wer­den, da die Schwer­me­tal­le sich bereits u.a. in Kör­per­zel­len abge­la­gert haben. Es bedarf einer Mobi­li­sa­ti­on der Schwer­me­tal­le aus die­sen Abla­ge­rungs­de­pots, dies erfolgt mit­tels der Chelattherapie

Chelat­the­ra­pie: 

Über eine che­mi­sche Reak­ti­on wer­den die Metal­le aus den Depots mobi­li­siert und an Sub­stan­zen gebun­den. Hier­für wer­den in mei­ner Pra­xis Ca-Na-EDTA und DMSA als Infu­si­on ver­wen­det. Zwei Stun­den nach der The­ra­pie wird eine Urin­pro­be zur Schwer­me­tall­ana­ly­se in ein Spe­zi­al­la­bor geschickt.

Schwer­me­tall­aus­lei­tung:

Bei eine Schwer­me­tall­be­las­tung fol­gen dann in regel­mä­ßi­gen Abstän­den wei­te­re Chelat­the­ra­pien. Die Anzahl und Dau­er der Behand­lung hängt von der Schwer­me­tall­be­las­tung ab, ist aber auch indi­vi­du­ell ver­schie­den, so dass im wei­te­ren Ver­lauf zur Kon­trol­le wei­te­re Urin­ana­ly­sen durch­ge­führt wer­den müs­sen. Um nicht nur die Schwer­me­tal­le aus­zu­lei­ten, son­dern auch die Kör­per­re­gu­la­ti­on zu
opti­mie­ren, erfolgt nach der Infu­si­on von DMSA und Ca-Na-EDTA noch eine Infu­si­on mit Ami­no­säu­ren, Mikro­nähr­stof­fen und Vitaminen.

Vor einer Schwer­me­tall­aus­lei­tung sind all­ge­mei­ne Labor­un­ter­su­chun­gen notwendig.

Die Kos­ten für die Dia­gnos­tik und die The­ra­pie wer­den von den gesetz­li­chen und den meis­ten pri­va­ten Kran­ken­kas­sen nicht erstattet